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Architektur

SupaCloud ist ein selbst gehosteter Orchestrator für KI-Coding-Agents. Drei Schnittstellen teilen sich eine gemeinsame Service-Schicht.

  • Web-UI + Web-Terminal — SvelteKit (Svelte 5 Runes), Paraglide-i18n.
  • Telegram-/Discord-Bots — Command-Handler sowie Event-Streaming im Live-Modus.
  • Management-API — M2M-Authentifizierung per Bearer-Token, OpenAPI, Seeding des Soll-Zustands.

Unterhalb der Schnittstellen liegt die Service-Schicht (Geschäftslogik) und darunter die Persistenz-Schicht (PostgreSQL über sqlx). Agents laufen in gehärteten Docker-Containern, deren Image je nach Projektsprache gewählt wird — ein schlankes node-Image oder ein full-Image mit Python-, Rust-, .NET-, Go- und Java-SDKs, wenn diese Sprachen erkannt werden (server/src/runtime/agent/stack.rs).

Die Grenzregel lautet interface → service → persistence. Services importieren niemals aus interfaces/. Das ist keine Konvention, die du dir von Hand merken musst — sie wird erzwungen:

  • Architektur-Tests prüfen die Modulgrenzen (cargo test arch).
  • Quelldateien bleiben unter 500 LOC.

Über einmalige Agent-Runs hinaus setzt SupaCloud mehrstufige Workflows auf einer visuellen Canvas zusammen — typisierte Knoten (Agent, Gate, menschliche Freigabe, Code, Datenbank, HTTP, Notify, Connector und mehr), die zu einem DAG verdrahtet werden.

Die vollständige Designhistorie ist als Architecture Decision Records festgehalten — der maßgebliche Bestand an Explanation-Dokumenten.